Dieser Blockbuster bei Netflix rettet euren Sonntagabend: Wer ein großes Abenteuer sucht, ist hier genau richtig

Wenn ein Blockbuster an den Kinokassen durch die Decke geht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Studio eine Fortsetzung ankündigt, die genau das Gleiche noch einmal macht – nur eben größer, schneller und lauter. Oft führt diese Herangehensweise zu ermüdenden Ergebnissen. Manchmal aber auch zu einem großen Spaß.
Bei Die Mumie kehrt zurück ist definitiv Zweiteres der Fall. Genauso schnörkelos wie die Ansage im Titel liefert die Fortsetzung ein Best-of des Vorgängers ab und packt noch jede Menge Bombast obendrauf. Das Ergebnis ist ein äußerst amüsantes Fantasy-Abenteuer mit ein paar Horror-Einschlägen und der grandiosen Chemie seiner Stars.
Die Mumie kehrt zurück bei Netflix: Am Ende des großen Fantasy-Abenteuers wartet der Skorpionkönig
Rund zehn Jahre nach den Ereignissen von Die Mumie treffen wir wieder auf Rick (Brendan Fraser) und Evelyn (Rachel Weisz). Die beiden sind inzwischen verheiratet und haben einen Sohn: Alex (Freddie Boath). Alte Gräber und ihren archäologischen Entdeckergeist haben sie trotzdem nicht hinter sich zurückgelassen.
Als sie bei einer Ausgrabung über eine geheimnisvolle Reliquie stolpern, ahnen sie jedoch nicht, dass sich ihr größtes Abenteuer bald wiederholen bzw. fortsetzen soll. Denn Imhotep (Arnold Vosloo), die Mumie aus dem ersten Teil, hat einen Weg gefunden, wieder in die Welt der Sterblichen zurückzukehren. Und das mit großen Ambitionen.
Um nichts weniger als die Weltherrschaft geht es dem rachsüchtigen Unhold aus dem Jenseits. Mit seinem machthungrigen Streben gerät er jedoch mit dem vor 5000 Jahren verbannten Skorpionkönig (Dwayne Johnson) aneinander. Und noch schlimmer: Durch ein mystisches Armband wird auch Alex in die Sache hineingezogen.
- Zum Weiterlesen: Auch der Auftakt der Mume-Reihe streamt bei Netflix
Perfekter Sonntagabend-Blockbuster bei Netflix: Die Mumie kehrt zurück begeistert trotz gealterter Effekte
Aufbauend auf dieser Prämisse veranstaltet Regisseur Stephen Sommers ein pausenloses Feuerwerk der Anfang der 2000er Jahre zur Verfügung stehenden Tricktechnik. Man kann sich vor Spektakel kaum retten. Mehr noch als beim Original lehnt er sich in die Möglichkeiten, die ihm dank computergenerierter Bilder zur Verfügung standen.
Zugegeben: Je älter der Film wird, desto offensichtlicher sind die Effekte. Schon 2001, als Die Mumie kehrt zurück ins Kino kam, waren einige "rough edges" zu entdecken, gerade im Vergleich mit anderen CGI-lastigen Fantasy-Blockbustern aus der Zeit, etwa Harry Potter und der Stein der Weisen und Der Herr der Ringe: Die Gefährten.
Was am Ende zählt, ist jedoch etwas anderes: Sommers kann hemmungslos seinen Instinkten als Filmemacher folgen, der am liebsten endlose Achterbahnfahrten auf die Leinwand bannt. 129 Minuten tobt er sich in einem der am besten dafür geeigneten Settings aus und führt uns von einem fantastischen Schauplatz zum nächsten.
- Auch bei Netflix: Einer der größten Blockbuster der Geschichte
Ein unwiderstehliches Abenteuergefühl trieft aus allen Poren des Films, der die große Geheimwaffe des ersten Teils nicht vergessen hat: den romantischen Unterbau und das ewige Hin und Her zwischen Brendan Fraser und Rachel Weisz, zwei Hollywood-Stars, die geboren wurden, um sich im Kino Blicke zuzuwerfen. Hollywod-Dynamit.
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